Schönen Sonntag

21. Januar 2017 | Pfotenabdruck hinterlassen

Heute nur ein Bild von mir. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. Für uns ist morgen Messetag. Ich bin schon gespannt und hoffe das der Leckerchen Vorrat dann erstmal gedeckt ist. Im Oktober hab ich mich etwas verschätzt....alles schon Ende Dezember leer gewesen.

Ein paar Termine

15. Januar 2017 | erschienen in: / | 6 Pfotenabdrücke
So ihr lieben, der erste Monat des Jahres ist halb rum und jetzt bin ich wieder angekommen. Diese Woche gehts wieder richtig los. Bo kommt schon seit zwei Wochen wieder, diese Woche kommt noch Prinz dazu und Ende nächster Woche gibt es hier eine Runde Urlaub für Monti. Mit Elma, Dalmi und noch einer anderen Hündin hab ich die Wochen am späten Nachmittag Runden gedreht, aber es war immer zu dunkel für Fotos.
Wie ihr gemerkt habt, ich hab wieder ein wenig gelesen und einige Bücher fertig.

Es steht die Doglive in Münster in den Startlöchern und vermutlich werd auch ich am Sonntag dort mal vorbeischauen. Wer also hier aus meiner Ecke um das Ruhrgebiet kommt und Lust auf ein wenig Messelust hat kann ja hier mal vorbeigucken http://www.doglive.de/ .
So richtig geplant ist das diesmal auch nicht. Es wird eher eine spontane Sache. Ich hab nämlich tatsächlich keine Leckerchen mehr. Das gabs noch nie das ich ausserhalb einer Messe einkaufen musste.

Ich hab hier noch drei Termine zusammengetragen die für das erste halbe Jahr 2017 schon feststehen:

Hundemesse Mönchengladbach 7+8. April
http://cms.diehundemesse.de/pages/moenchengladbach-0809.04.2017.php

Die Hund und Katz in Dortmund 19-21.Mai
http://www.messe-hund-und-katz.de/messe/dortmund/home/

Bello in Castrop-Rauxel 10+11.Juni
https://www.messen.de/de/14828/castrop-rauxel/bello-castrop-rauxel/info






Ich wünsche euch einen entspannten Wochenstart.






Ort: Toeppersee Rheinhausen
Spieli: KONG Wubba
Kamera: Canon Eos 70D

Buch: Die Neuropsychologie des Hundes - James O´Heare

13. Januar 2017 | erschienen in: | Pfotenabdruck hinterlassen

Die Neuropsychologie des Hundes

James O´Heare


Erschienen 2009 im Animal-Leran Verlag, 78 Seiten, Taschenbuch, 14.00 €

Offizielle Beschreibung:
Der Autor, einer der renommiertesten Wissenschaftler für Hundeverhalten, erklärt in seinem neuen Buch über die Neuropsychologie des Hundes anschaulich und fundiert die Wechselwirkungen zwischen Stress und Lernverhalten. Er beschreibt die Auswirkungen von Stress auf Psyche und Körper eines Hundes und erläutert, wie das Wissen um diese Vorgänge in der Verhaltenstherapie gezielt eingesetzt und in erfolgreiche Trainingsprogramme für verschiedene Verhaltensprobleme umgesetzt werden kann.
Ausführliche Kapitel widmet O’Heare der Frage, welche Medikamente, Zusatzfuttermittel und Ernährungsansätze sinnvoll eingesetzt werden können, um die Stoffwechselvorgänge des Hundes wieder zu normalisieren und damit ideale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Training zu schaffen.


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Heute hab ich ein Buch wo ich mal wieder etwas zwiegespalten bin weil es kein "Jedermann" Buch für mich ist und ich nicht wusste ob ich es wirklich hier vorstellen soll. Ich fand dieses "Heftchen" jedoch relativ interessant wenn man sich wirklich damit befassen will.

Es handelt sich hierbei um eine kleine Lektüre von knapp 80 Seiten. Die Schrift ist etwas kleiner gahalten, die Seiten aber nicht komplett gefüllt. Am Rand zB. befindet sich ein farblich abgesetzter Streifen, indem durch das ganze Buch hindurch, immer kurze Hinweise, Merkwörter oder ähnliches erscheinen. Am Ende der Kapitel bzw Unterthemen gibt es immer ein kurzes nochmal erläuterndes Merkkästchen. Es gibt ein paar Zeichnungen und einige kleine Bildchen. Die Bilder wären zum verstehen des Buches nicht nötig, untermalen es aber natürlich. Die Unterthemen ansich sind immer recht kurz. Das ganze Buch in zwei Teile geteilt. Der erste erklärt die Vorgänge bzw.Neuropsychologie und Stress, der zweite wie man mit Stress umgehen kann.  Ein großes Thema ist eben Stress. Wie entsteht er, was passiert im Gehirn, was spielt zusammen, was lässt Stress sinken usw.
Die Beschreibung des Nervensystems verlangt manchem Leser sicher einiges ab. Viele Systeme, viele Begriffe. Was mich teils genervt hat ist, dass im Text auf die Quelle der Aussage hingewiesen wird. So wird auf einer Seite in einem Textabschnitt 5 mal auf (Lindsay,2000,S.*) verwiesen. Da es sich um drei aufeinanderfolgende Seiten handelt, hätte mir da eine Angabe gereicht, oder auch mit Fußnoten versehen. Das macht den Text nicht schlechter, aber mich hat es ein wenig genervt. 
All die beschriebenen Gehirnteile, Hormonen usw greifen in den Kapiteln über. Es wird Stress definiert und die Vorgänge dazu erläutert sowie die Folgen oder Anzeichen. Es werden ein paar Tips gegeben wie man Stress reduzieren kann und es werden auch Medikamente vorgestellt. Ich würde dieses Buch aber trotzdem nicht als Trainingsratgeber bezeichnen in dem man Übungen findet. Ich denk wer sowas erwartet, der liegt mit dem Buch falsch. Es werden Ansätze aufgezeigt, aber im Grunde sehe ich dieses Büchlein mehr als Informationsquelle über das Thema.

Ich finde das Thema ansich hochinteressant und wer sich dieses Buch kauft sollte wissen, dass es sich hierbei um keine leichte Abendlektüre handelt. Ich hab dieses Buch auch wirklich nicht als einfach empfunden. Man kann es als Laie verstehen-keine Frage. Ich mag aber nicht behaupten das ich die ganzen Begriffe irgendwie wiedergeben kann. Ich hab in vielen Rezensionen gelesen das dieses Buch jeder Hundehalter gelesen haben sollte. Aber im ernst. Die wenigsten haben den Nerv sich mit limbischen Systemen, Neuronen, Gehirnteilen oder ähnlichem zu befassen. Dieses Buch würde nach 3 Seiten wieder zugeklappt werden. Wen wirklich interessiert welche Stoffe zB für Glück sorgen, welche Stress auslösen usw. den kann ich dieses Buch wirklich ans Herz legen. Es gibt allerdings nur einen groben Überblick darüber. Sonst würde das Thema wohl den Rahmen sprengen.



Die Dame und die Taschenwaffe...über mein Pfefferspray-Erlebnis

9. Januar 2017 | erschienen in: / | 8 Pfotenabdrücke
"Ich habe angst um meinen Hund. Ich möchte ihn schützen können, ich möchte uns schützen können. Ich besorgte mir etwas um für unsere Sicherheit zu sorgen und zog in den Park hinaus. Wir gingen spazieren wie immer, es geht lange gut, entspannt bin ich nie. Und dann passiert es. Ein brauner Hund rennt schlackisg und bellend auf uns bzw meinem Hund zu. Die rufe des Besitzers ignoriert er. Er stoppt nicht und kommt zu uns. Mein Hund springt vor in Richtung des Hundes, ich gerate in Panik und muss handeln. Ich zückte das Pfefferspray und drücke!"

So, oder so ähnlich, muss sich eine Dame in unserer entfernteren Gegend gefühlt haben. Ich berichte euch heute von dieser, bzw von meiner letzten Begegnung mit dieser und hab echt überlegt wie ich die Begegnung nicht zu Emotional angehe. Gelingt mir auch nach Tagen nicht so recht.

Ein junger fröhlicher Labrador rennt durch den Park und trifft auf eine ängstliche Frau mit Hund. In seinem Übermut rennt er hin und handelt sich dicken Ärger ein. Eigentlich hat er keine bösen Absichten, er wurde nur falsch gedeutet. Es dauert nur wenige Sekunden und dieser Hund, sowie der kleine Malteser wälzen sich wild auf dem Boden. Der Labbi jault, robbt mit dem Kopf wie wild über die Wiese, wischt hektisch mit den Pfoten am Kopf rum. Der kleine weiße Hund zeigt änliches aber nicht so doll. Die Frau hat ein Pfefferspray gezückt und eben nicht nur den vermeindlichen Angreifer getroffen, sondern auch ihren Hund. Das ist die Gefahr die man ausblendet wenn man solche Dinge verwendet. Fakt ist, letzten Endes wurden hier zwei Hunde in eine unerträgliche Situation gebracht die es beide nicht verdient hatten.

Nun kann man sagen, warum er denn nicht angeleint ist wenn er nicht hört. Aber wenn wir ehrlich sind waren vermutlich die meisten mal in der Situation das der Hund nicht hört. Blaze hört zur Zeit super ohne Leine....aber ich schwöre euch, es wird der Tag kommen wo er den Schalk im Nacken hat und er wird mir nicht vorher sagen wann er nicht hören wird. Und dann ist er vermutlich der rennende Hund, der nur einen anderen Hund begrüßen will.
Andererseits muss man halt wissen, dass ein Hund der bellt und spielen will eben kein böser Hund ist, der es verdient hat so bestraft zu werden. Es fehlt da an Wissen über das Hündische Ausdrucksverhalten- Die Frau die ein ganzes Stück vor mir lief hat immer angst. Der Hund wird regelmäßig an der Leine hochgezogen. Teils durch die Luft gewirbelt. Das ganze nur aus reiner Panik vor anderen Hunden. Ich kann nichtmals jemandem die Schuld zuweisen. Ich glaub das geht auch nicht. Aber es geht mir heute um das Mittel das gewählt worden ist - Pfefferspray!
Ihr glaub gar nicht wie oft ich in Facebook Gruppen lese oder höre das man als Hundeabwehr Pfefferspray in der Jackentasche Griffbereit hat. Natürlich denkt man an seinen eigenen Schutz, aber wieviele Leute haben das in den Taschen und können einen wirklich angreifenden Hund gar nicht unterscheiden. Geschweige denn, dass ich nicht immer mitm Finger am Abzug angespannt hier läufen könnt. Hier trifft man alle paar Minuten einen Hund, oder gar 8 auf einmal.


Buch : Vom Welpen zum Sporthund - Claudia Moser

7. Januar 2017 | erschienen in: | 2 Pfotenabdrücke

Vom Welpen zum Sporthund: Welpentraining und -motivation mit Sinn und Verstand

Claudia Moser



Erschienen im 2014 Cadmos-Verlag, 114 Seiten, 24,95€

Offizielle Beschreibung:
"Früh übt sich, was ein toller Sportler werden will Auch für erfahrene Hundesportler stellt sich immer wieder die Frage, wie man einen Welpen auf die späteren Aufgaben vorbereitet, ohne ihn dabei körperlich oder geistig zu überfordern. Dieses Buch bietet eine Fülle an Anregungen, um einen jungen Hund so zu fördern, dass er zu einem freudigen und motivierten Arbeitshund heranwächst."

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Allein der Titel bringt wahrscheinlich manche Gemüter auf die Palme, jedoch gibt es eben auch Menschen die schon früh wissen, dass sie etwas mit ihrem Hund machen wollen, aber nicht was genau. Dieses Buch hier legt ein paar Grundsteine für sämtliche Richtungen und das ganze auf einer gesunden und spielerischen Welpengerechten Basis für junge Hunde. Also selbst jemand der nicht in die Sportliche Richtung möchte und das Programm durchführt, macht nichts verkehrt sondern beschäftigt sich spielerisch mit seinem Hund.
Es werden Übungen beschrieben die sowohl dem Körpergefühl dienen, eine kleine Gangschule als auch verschiedene Targets. Als Hilfe dafür werden Übungen und Tricks als Beispiele genutzt. Unterstützt wird das ganze durch Instrumente des positiven Trainings. Das Buch geht eben noch ein keine bestimmte Sportrichtung. Das wäre wohl zu komplex auf alle Sportarten. Aber ein Pfotentarget zB bringt einem in viele Bereiche weiter. Sei es Richtungen lernen, welche ich beim Dummy, Scootern, Agility und sicher noch anderen Dingen gebrauchen kann. So sind manche Grundsteine eben dann schon gelegt. Das ganze Buch wird von vielen Bildern begleitet.
Es wird natürlich auch auf Trainingszeiten, Pausen, Start u Ende Rituale eingegangen. Am Ende gibt es einen 6 Wochen Kurs als Beispiel. Dieser gefällt mir richtig gut. 
Alles in allem findet man viele Dinge aber eben auch in vielen Klickerbüchern. Deshalb würde ich diesen Buch auch nur Leuten Empfehlen die in den ganzen Bereichen noch keine Erfahrung haben. Wer sich mit Klicker, Blickkontakt, Shaping, Körperkontrolle und Co schon viel befasst, wird sich mit dem Buch nicht anfreunden können. Als Geschenk für einen Hundeneuling der aber gern mehr machen möchte - Perfekt.
Also versteht mich nicht falsch. Ich mag dieses Buch wirklich, finde aber schwer eine Zielgruppe für dieses Buch auszudrücken. Der Grad von "tolle Ideen" bis zu "kenn ich alles schon" oder "bringt mir für mein Vorhaben gar nichts", finde ich recht schmal.


Kurzübersicht Inhalt:

 -Einleitung
- Trainingsmanagement
-Trainingstools
-Motivation u Aufmerksamkeit
-Kreativität und Shaping
-Targets
-Körperkontrolle
-Selbstkontrolle
-Gangschule
-Gangarten
-Gesundheitsvorsorge
-Vom Welpen zum Sporthund in der Hundeschule
-Anhang