Objektivtest die zweite...mit Tücken

14. Februar 2018 | erschienen in: / / |
Endlich war es soweit.....Sonne ohne Ende und so bot sich eine kleine Fotorunde an. Blaze durfte mit seinem Fuß Zuhause beiben. Naja gut, durfte ist falsch....sagen wir mal "musste". Joy und Bo haben uns also Begleitet und leider nicht  ganz das getan was ich erwartet habe. Sie sind in einem Mini Radius um uns herum geblieben. Primaaa dachte ich, der Traum jedes Hundebesitzers wenn die Hunde nur drei Meter vorlaufen. Leider kein Traum mehr wenn man möchte, das die Hunde rennen um das Objektiv (70 -200mm) am bewegendem Objekt zu testen. Was für Tücken mit diesen Erzogenen Hunden *ironieaus*. Nein, im Grunde bin ich ja froh das es so ist. Aber am Ende musste ich dann die Bewegung künstlich erzeugen durch absetzen und rufen und habe mich sonst doch auf das drumrum konzentriert. Und weil wir Zeit hatten sind wir auch in eine Ecke, die ich euch entweder selten oder noch gar nicht gezeigt habe.

Da ich in meinem Stadtteil in einer Kurve des Rheines liege, habe ich Fußläufig mehrere Stellen zur Auswahl. Einmal die großen weitläufigen Wiesen an den Rheinbrücken, mit unserem Gnadenhof und den Pferden in den Wiesen und einmal das wunderschöne Gebiet aus Rheinwiesen und Feldern das bis Krefeld geht. In diesem befindet sich dann noch ein Gestüt, Fallobstwiesen, Koppeln, viele Tiere und sehr viel Natur. Diese zwei Gebiete hängen theoretisch auch zusammen aber eben nur theoretisch. Praktisch werden sie von einem Hafenbecken getrennt. Früher befand sich hinter den Rheinwiesen "Krupp Rheinhausen", welches einen kleinen Hafen hatte. Als das Stahlwerk Anfang der 90er schloss und alles zugänglicher wurde, konnte man auch an den kleinen Hafen. Nachdem das Werk komplett abgerissen wurde und auf dem Gelände etwas neues entstand, erhielt auch der Hafen seine neue Bestimmung und wurde ausgebaut. Heute ist auf dem Gelände Europas größtes Logisikzentrum. Was für uns heißt das wir von Zug und LKW Lawinen mit Containern überrollt werden. Gut, es hat alles seine Vor- und Nachteile. Hielt mich von meinem Ziel der RoRo-Anlage aber nicht ab. Dafür muss ich die jeweilige Rheinwiese bis ganz zum Ende durchlaufen. Da das Hafenbecken aber nicht gesichert ist, mache ich das mit den Hunden äußerst selten, denn von der einen Seite ist der Hafen kaum zu erkennen. Ich werde euch also heut durch die Rheinauen bis zum Hafen mitnehmen.
Das Bild der idyllischen Rheinwiesen wird für die meisten von euch durch den Hintergrund gestört. Dort ist es zwar mittlerweile sehr sauber, aber man hört die Kräne fahren und ihre Container auf LKW, Züge und Schiffe verladen.Würde ich die Zeit nun aber weiter als 25 Jahre zurückdrehen, wäre der Blick der, eines dreckigen Stahlwerkes. Aber hey, das ist der Anblick meiner Kindheit, ich kann allem was gutes abfinden. Deshalb seht ihr auf den Fotos auch oft die andere Rheinseite und das Stahlwerk von HKM. Es ist einfach da und so "ziert" es oft meine Skyline der Rheinwiesen.









 Und so liefen wir und liefen...ein richtiger Weg führt mittlerweile nicht mehr hin. Nur noch Trampelpfade. Und dann ist die Wiese einfach zu ende und nur die Pfähle deuten auf etwas hin. Das letzte Bild vom Hafen zeigt dies sehr schön. Irgendwie verrückt das diese Containerstadt und die Wiesen keine Trennung haben - es ist plötzlich da.














Ich hoffe ihr habt die närrische Zeit gut umbekommen. Hier wurde sie dieses Jahr weitestgehend ignoriert. Und da ich Grad vom Zahnarzt komme und doch etwas genervt bin, heut nur ein Beitrag aus der letzten Woche. Habt eine schöne Wochenmitte.


1 Kommentar:

  1. Das sind wieder wunderschöne Fotos von euch :-) da ist man gerne auf eurer Schulter mit gewandert.
    liebe Grüße
    Sandra und Aaron

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